Die bisherige Information, Eivir ist die Flatfish wird durch den Eintrag im Lloyds Register widerlegt. Inwieweit das Schwesterschiff die Flying Fish infrage kommt, ist in Recherche.
Bericht über Harley Mead.

Eivir wurde beweisbar 1903 als Centre-board cutter auf der eigenen Werft von Harley Mead nach der Thames Measurement gebaut.. Diese berechnet (L-B)xBx(1/2B):94, dabei wird die Länge vom Bug bis zum Ruderkoker genommen. Bei EIVIR: 29,5 ft-8,6 ft x 8,6 ft x 4,3 ft : 94= 8


Diese Veranstaltungen in Cowes hatten auch schon um 1900 gesellschaftlich einen hohen Stellenwert.
Harley Mead der Designer war der Sohn des Majors von Falmouth John Mead, er lebte von 1870 bis 1952. Bekannt wurde er mit seinen Falmouth Punts, auch "Quay Punts" genannt, die er zu seefesten Yachten umbaute. Dazu gehörte bei einem moderaten Tiefgang ein Schwert, das mit einem Bleikiel vereint für die Stabilität sorgte. Max Oertz baute in Deutschland ähnliche Yachten(Nirwana), bis der Amerikaner O. Stevens mit der " Finesterre" durch mehrere Siege bei Atlantikregatten Weltruhm erlangte. Die Idee dieser Bauweise zeigt der Entwurf von N. Herreshoff, der im Riss der "Vigilant" im Wettstreit um die begehrteste Segeltrophäe der Welt den Kompromiss zwischen den flachen Amerikanischen Rennflundern mit Schwert und den tiefgehenden seefesten Englischen Yacht
fand. Bei der Eivir spricht man aber von einen Fin-Kiel. Das heißt, Vorfuß und Ruderwelle müssen so beschnitten bzw.angeschrägt werden, sodass die Kielsohle nicht länger als 50 % der Bootslänge ist. Eine tiefgehende bewegliche Platte aus Stahl(Skimming dish)trug ebenfalls zur Verhinderung der Abdrift und zur Stabilität der Yacht durch den geringen Tiefgang bei.
Vigilant 1893 Eivir 2004


Eivir 1903 Beweis, dass ein fin keel die Form Eivir (Flatfish) hat.
Der bekannte englische Autor " John Leather" beschreibt Harley Mead in seinem Bericht ( Classic Boat Nr.34/ April 1991) als einen "famous and well known-yacht designer of time past".) Zu seinen größten Werken gehört sicherlich der 64'9" Schoner " Guinevere" mit 2000 sqft. Segelfläche. Der berühmte Yachtdesigner und Autor " Uffa Fox" stellt diese Yacht in seinem Buch " Sailing, Seamanship and Yacht Construction" auf die gleiche Stufe mit den Yachten: "Nina" ( Sterling Burgess) "Patience" und "Flame"( Charles Nicholson) "Brillant" und "Dorade"(Olin Stephens) sowie "Lexia" (F. Shepherd"). Er schrieb 1934: Nicholson, Fife, Mylne, Harley Mead and Shepherd in this country, and Herreshoff, Burgess, Paine, Alden and Stephens in America, have spend their lives studying the sea's way so that might design vessels to which the sea would take kindly.
Bei der "Eivir" benutzte HM nur die besten Materialien, 28mm starke Teakholzplanken die er in einem Stück vom Bug zum Heck setzte. Der ca. 2,5 to Bleikiel wird von Tombakbolzen gehalten ( Analyse des Instituts für Geowissenschaften der Christian Albrecht Universität Kiel), die noch heute nach 109 Jahren im besten Zustand sind.
1902 baute er sich mit der "Swordfish" eine neue Yacht, die " Flatfish" wurde mit einer Kajüte versehen und an Walter H. Gray, dem Vice Commodore des " Blackwater-Sailing-Club verkauft, und mit dem Namen "Eivir" in das Lloyds Yachtregister eingetragen.

Eivir war die Dänische Ehefrau von dem Wikinger Herold the Dauntless, der auf einem Wal ritt.
Sie verkleidete sich als Junge und nannte sich Gunnar, aber Herold der Unerschrockene schaffte es, dass sie ihm einen Sohn Christian gebar.
Walter H. Gray segelte die Yacht bis 1911, und übergab sie Arthur Day vom Aldeburgh Yacht Club.
1935 wurde T. Griffiths aus Maldon on Crouch der neue Eigner. 1935-1936 hatte Eivir ihren Liegeplatz im Royal Burnham Yachtclub, und die beiden Doktoren Martin Henry und John Neill waren die Besitzer.1937-1947 übernahm C.M.S. Davis Maybank aus Buckhurst Hill das Boot. 1947-1954 reiht sich ein weltweit bekannter Segler in das Lloyds Register ein. Sir Ingram Geoffrey Taylor wurde als einer der besten Physiker des 20. Jahrhunderts berühmt. Er arbeitete an großen Objekten in der ganzen Welt. Seine Theorien über Strömung, Segeln und Ankern fanden große Beachtung. Seit 1933 ist er der Patentinhaber des CQR-Ankers. Von 1946 bis 1960 war er Präsident Cambridge University Sailing Club.

1954 übernahm Mr. David Bawtree Surrey Royal Navy Sailing Association die Eivir.
Der Sohn, Mr. Robin Bawtree, schreibt mir , dass die Familie sehr schöne Urlaubsreisen mit der Eivir in England gemacht hat, dann wurde sie Ostern 1959 über die Französischen Kanäle nach Portofino/Italien nahe Genua überführt. Im Sommer 1959 ließ ein Charterer beim Tanken Benzin in die Bilge laufen und wollte dann mit dem Streichholz den Kocher anzünden. Eivir explodierte, zum Glück kam niemand zu Schaden, aber sie wurde aufgegeben. Die Versicherungs-
gesellschaft übernahm die Eivir.

Mit der freundlichen Hilfe von Mr. Robin Bawtree sind hier die Bilder der explodierten Eivir in Italien zu sehen.
Die Versicherungsgesellschaft veräußert die Eivir an einen Piloten aus Livorno .Er restauriert die Eivir, und nennt sie "Rossella".( Heimathafen Genua) 1977-1985 wird der sehr bekannte Architektur-Professor der Uni Florenz Marco Sala neuer Eigner. In der letzten Zeit lässt er das Boot im Hafen von Livorno unbeaufsichtigt, und das rächt ein Holzboot mit dem Untergang. Es wird gehoben und von der Eignergemeinschaft Seewer aus Bern in der Schweiz zu neuem Leben verholfen.
Die Cooperative La Nautica in Castiglione verspricht das nötige Know-how mit Holzboot-restaurierungen zu besitzen. Bis 1989 werden für 80 Mill. Lire Arbeiten ausgeführt, die letzendlich durch nicht autorisierte Gutachter und falscher Einschätzung der Werft ein sehr trauriges Ende fand. Nach nur einem Törn wurde die Yacht von einem anerkannten Sachverständigen zum Totalschaden erklärt.
Danach überführte die neue Eignergemeinschaft Adriaans aus Bielefeld mit dem sehr bekannten Schmerzarzt Dr. Müller-Schwefe Rossella nach Deutschland. Ein Tischlermeister setzte beidseitig je 40 formverleimte Spanten ein. Aber auch dieser Gemeinschaft war durch den Tod des Fachmannes kein großes Segelerlebnis mit Eivir vergönnt. So wurden wir 2000 neue Eigner einer Yacht von unendlich trauriger Gestalt. Ein Jahr habe ich als Ruheständler an dem Boot in Vollarbeitszeit gewerkelt.
2001 wagten wir uns mit der "Topsyturvy", so hatten wir die Yacht der großen Unordnung angepasst umgetauft, aufs Wasser. Und jedes Jahr entstanden neue Baustellen, aber nach 7 Jahren lässt der "Schmerz"nach, es stehen nur noch die allgemeinen Arbeiten an.Nur der Rumpf hat eine neue weiße Farbe bekommen, mit den 109 Jahre alten Planken waren wir nicht überall willkommen.
Der große Lohn unserer Arbeit war die Auszeichnung bei der Max Oertz Regatta in Neustadt.
Segeln/Lieben/Bewahren des Freundeskreises Klassische Yachten. Diese Auszeichnung hat im Freundeskreis zwar nicht den gleichen Stellenwert wie der gleiche Preis ; verliehen auf der "Hanseboot", sind doch auch die Rahmenbedingungen zwischen der bodenständigen Max Oertz Regatta und den anderen Regatten zu unterschiedlich.( Siehe Berichte der Regatten) Auch im Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu dieser Regatta kommt Eivir als unverwüstiches Unikat zu einer sehr zutreffenden Erwähnung. In Kappeln zur 100 Jahresfeier des "Arnisser Segelclubs" konnte Eivir bei der Speckregatta den Ehrenpreis als ältestes Boot entgegennehmen.
Explodiert, im Hafen gesunken , Eivir ist zäh immer wieder aufgestanden und hat diese Ehre redlich verdient, und wurde von uns wieder auf ihren Ursprungnamen zurückgetauft.

Den entscheidenden Tipp bei der Suche nach der Historie von Eivir bekamen wir von "Forbsy" im ybw.com Forum. Auch " Mirelle" stellte in diesem Forum die Weichen auf Erfolg.Herzlichen Dank dafür.
Mit der freundlichen Unterstützung von Sue und Peter Collins sowie Barry Foulds vom Blackwater Sailing Club kann ich mit großer Freude auch das Halbmodell der Eivir, sowie Bilder und Regattaergebnisse aus den ersten Jahren der Eivir vorstellen.
2003 wurde zum 100. Geburstag von der Eivir zwei Regatten zu Ehren dieser Yacht und dem ersten Eigner ausgetragen, die " Eivir Trophy" und der "Gray-Cup".
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EIVIR History
In 1903 she was providet with a cabin and was measured after the Thames-Rule with 8 TM. On the occasion not the weight is meant, but the TM is calculated ( L-B)xBx(1/2B) partly by 94. The lenght refers to the measure of stempost up to sternpost. With EIVIR (29,5-8,6)x8,6 (4,3) : 94 = 8
Harley Mead of the designers was the son of the major of Falmouth John Mead. He lives from 1870 to 1952. He was known with his Falmouth-Punts, called also Quay-Punts which he altered to sea-
worthy yachts. If a sword which providet with a leadkeel combinedly for the stability belonging to it with a moderate draught. Max Oertz built similar yachts in Germany, until the American O. Stephens with the "Finesterre" got with it for worldwide recognition by several victories with ocean regatts. The origin of this construction method arise from the tear of the " Vigilant" of N. Herreshoff in 1893 in the competition around the biggest sail trophy of the world the com-
promise between level US flounders with centre-board and the deep seaworthy English yachts found.However with the Eivir one speaks from fin keel. That is the forefoot and the rudderpost must be shortened so to be not longer as 50 % of the LWL. A metal strengthening likewise contributed to the prevention of the leeway by the low draught. The known English author " Joh Leather" describes Harley Mead in his report ( Classic Boat No.34/ April 1991) as " famous and well known-yacht designer of time past.His biggest works belonged the schooner "Guinevere"64 ft 9 inch 2000 sqft. sailcloth. The known author "Uffa Fox"
wrote 1934 in his book " Sailing, Seamanship and Yachtconstruction": Nicholson, Fife, Mylne, Harley Mead and Shepherd in this country, and Herreshoff, Burgess, Paine, Alden and Stephens in America, have spent their lives studying the sea's way so that they might design vessels to which the sea would take kindly.
After Mead on the shipyard of " Charles Sibbicks" had built 10 ton Yawl " Marjorie"(Later renamed Africa)this tear inspired him for the construction of own yacht which he made with a fin keel with centre-board. He used only the best materials for himself, 28 mm taek planks he placed in a pice of stempost to stern on grown oaken frames with copper rivets.The leadkeel is held from red brass bolts which are still today after 109 years in best state. Analyise of the institute of geosciences Christian Albrecht university of Kiel).He called the yacht " Flatfish" and sailed with it in Solent One Design Class. In 1902 he was foundet a new yacht, to 13,40m cutters " Swordfish" with he took part in ocean regattas. The " Flatfish" was providet with a construction and was sold to Walter H. Gray. The Vice Commodore of the Blackwater Sailing Club sailed with it til 19911. Then Arthur Day took over yacht club the boat til 1931 from Aldebourgh. 1935 was T. Griffiths Maldon on Crouch of the owners. " Eivir" mooring had 1935-1936 in the Royal Burnham Yacht Club, and the both doctors Martin Henry and John Neill were the owner. In 1937 C.M.S.took over Davis Maybank from Buckhurst Hill the yacht. In 1947 to 1954 the professor Sir Geoffrey Ingram Taylor was the owner. He became world-wide renowned physcist and mathematican, his apprenticeships about sailing and stream found recognition. Since 1933 he has the patent of the anchor CQR. He counts to the most famous physicist of the 20-th century. He was from 1946-1960 presidents of Cambrigde University Sailing Club. In 1954 David Bawtree from Surrey took over " Eivir" from the Royal Navy Sailing Assocation.^He sailed several years very contently with his familiy in UK. Then Eivir became about the French canals to Portofino/ Italy. A charterer let while refuelling petrol in the bilge and then wanted to begin with a match the cooker. Eivir exploded and was given up by the owner.Luckily nobody has suffered physical damage.A pilot from Livorno/Italy shopps Eivir in this bad state restores them and calls them Rossella. In 1977-1985 professor of the university Florence Marco Sala becomes to the architecture the new owner. During the last years he leaves the boat unattended and it sinks in 1985 into Castiglione into harbour. The owner's community Seewer from Switzerland take over the yacht and leave them of the shipyard Cooperative La Nautica in Castiglione til 1989 with expense of 80 Mill.liras restored. Many planks, the whole construction, the mast are renewed etc. Wrong consultation bad certificates, lead this owners community in a sad chaos. The yacht is explained after only sailingday to the total loss.
Then the owners consultation took over Adriaans from Bielefeld/Germany, with the very known doctor Müller-Schwefe,the ship. A master carpenter started on both sides 40 new form-glued-frames. As this expert, unfortunately, passed away this community with the work was demanded too much. Thus we became 2000 new owner of a yacht of infinitely sad figure.
A year worked be me as a rear-person in full working hours in it. In 2001 we ventured with the " Topsyturvy" we had renamed the yacht according to the mess for the first time as water. But after we have investigated, finally, the origin by forums and expensive books, the boat should be called "Eivir" again. Eivir is the Danish wife of Herold the Dauntless.
The great wage of our many work was the honouring with Max Oertz Regatta of the circle of friends classic yachts( www.fky.org) Saling/Loving/Keep. In this frame came the "Eivir" in the " Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in the report on the regatta as an indstructible unique specimen to an exquisite mention. Also in Kappeln "Eivir" could accept the honourary price of the " Nord Ostsee Sparkasse" as the oldest participant yacht within the 100 annual celebration of the " Arnisser Segelclub". Explodes, sunk in the harbour, but Eivir has got up tenaciously over again and has earned this honour fairly. In 2003 became in the Blackwater to the 100-th birthday of " Eivir" two regattas around the "Eivir Trophy" and the " Gray-Cup" sailing.
We have received the determining tip to the search of the history in ybw-forum from Forbsy.Also "Mirelle" put the point on success in this forum.Many thanks for it.
Now with the very frienly support from Sue and Peter Collins and Barry Foulds from the Blackwater Sailing Club I can present the model of the "EIvir" how he was donated at that time by Mr. Walter H. Gray to the new Clubhouse.